Herzlich willkommen!

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Liebe Brüder und Schwestern,
die weihnachtlichen Festtage sind längst vorüber und selbst, wenn in manchen Kirchen nach
dem alten Brauch die Krippen an das grosse Geheimnis der Menschwerdung Gottes erinnern,
ist nach dem liturgischen Kalender, wie ein Intermezzo, die Zeit im Jahreskreis in vollem
Gange. Die liturgischen Texte knüpfen sehr vorsichtig und dezent an die Inhalte des
vergangenen Festes an und zeigen aus verschiedenen Perspektiven auf die göttliche Vollmacht
hin, die mit Jesus immanent verbunden ist. Vielleicht erinnern sie uns auch an die
verblassenden guten Vorsätze zum Jahreswechsel, möglicherweise animieren sie uns, nach
dem Vorbild der drei Weisen aus dem Morgenland, von nun an andere Wege als bisher im
Leben zu beschreiten.
Traditionsgemäss trifft am 2. Februar das Fest der Darstellung des Herrn, geläufig unter der
früheren Bezeichnung „Mariä Lichtmess“, das wir während der Vorabendmesse am
vorausgehenden Donnerstag feiern werden. Den Blasiussegen werden wir dann allgemein an
diesem Donnerstag und am darauf folgenden Sonntag empfangen können, am Samstagabend,
nach der Vorabendmesse zum Sonntag, einzeln. Nach diesem Fest werden die noch
mancherorts stehenden Krippen nach und nach den Ehrenplatz in den Gotteshäusern verlassen
und sich in die Warteposition begeben, um das kommende Weihnachtsfest wiederum zu
verschönern.
Die Zeit im Jahreskreis, begleitet im ausserkirchlichen Bereich von Karnevals, Faschings und
gleich zu setzendem fröhlichen Treiben erfährt am Aschermittwoch eine Pause: da werden wir
uns auf das Hohe Osterfest vorbereiten: ohne Tannenbaum und anderen schönen
Begleiterscheinungen werden wir versuchen in die Tiefe des auf uns zukommenden
Geheimnisses hineinschauen.
Bis dahin – gesegnete und schöne Zeit
Ihr Pfarrer Willa